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alte Elbbrücke / Eisenbahnbrücke von Riesa |
HISTORIK
Die Anfänge der Sportakrobatik in Riesa
Im Herbst des Jahres 1951 trafen sich die Sportfreunde Otto Imrock, Rolf Naumann, Kurt Kimmel, Siegfried Tietz und Klaus Lange, um eine in Riesa bisher unbekannte Sportart ins Leben zu rufen, den „Kunstkraftsport“. Alle waren sie sportlich vorbelastet bzw. noch aktiv als Ringer, Gewichtheber oder Turner.
Die 5 Sportfreunde bildeten die Männer-5er-Gruppe und trainierten bei der ehemaligen BSG Stahl Riesa mit sehr viel Fleiß und Elan. Sie bestimmten von Anfang an das Niveau der Sportakrobatik in der ehemaligen DDR mit. So wurden sie in den Jahren 1952 – 1957 gleich 5x DDR-Meister
Gleichzeitig begann man mit dem Aufbau junger Nachwuchsgruppen. Die Sportfreunde Ulrich Neubauer, Rolf Naumann sen., Gerd Wetzker, Rolf Naumann jun., Gert Philipp waren zu jener Zeit die Personen, die die Entwicklung der Sportakrobatik in Riesa vorantrieben. 1958 wurde der Kunstkraftsport in die Sportakrobatik umbenannt. Auch die Wettkampfbestimmungen wurden im Rahmen der Angleichung an die internationalen Regeln ständig entwickelt. Anfangs lag der Schwerpunkt bei männlichen Akrobaten, allmählich fanden aber auch junge talentierte Mädchen zu dieser Sportart. Damenpaare, Damengruppen und Mixpaare kamen zu den Disziplinen dazu. Später wurde die Sprungreihe (männlich/ weiblich) mit in das Programm aufgenommen.
Historische Höhepunkte:
Delegation der 4er Gruppe nach Helsinki zu den VIII. Weltfestspielen mit dem Höhepunkt der 4-Mann hohen Pyramide
10 Riesaer Akrobaten nehmen an den Weltfestspielen teil
Teilnahme an den 1.Gesamtdeutschen Meisterschaften nach der Wiedervereinigung mit folgenden Platzierungen:
1.Platz 4erGruppe (Sven Pickroth, Thomas Triems, Andreas Buchta u. Rene`Dittrich)
2.Platz Damenpaar (Madeleine Jahn und Sabine Schäfer)
7.Platz Damengruppe (Kati Polaniok, Peggy Philipp und Sandy Neweczersal)